PEDELECKAUF IST VERTRAUENSSACHE

E-Mobility

Die Komplexität hochwertiger E-Bikes erfordert eine kompetente Beratung.

  • 25 oder 45km/h?
  • Welches Antriebssystem: Vorder-, Hinter- oder Tretlagermotor?
  • Welches Fahrverhalten: moderat, komfortabel oder doch sportlich?
  • Welcher Akkutyp: Lithium-Ionen, Nickel-Metallhybrid, Nickel-Cadmium oder Blei-Gel?
  • Welche Reichweiten kann ich erwarten?
  • Welche Nachrüstsätze sind möglich/nötig?
  • Was ist das passende Zubehör (Fahrradträger, Lichtanlagen, etc…)?
  • Wie ist die Länge der Garantiezeit, insbesondere für die Batterie?
  • uvm.

Als Fachhändler garantieren wir diese Kompetenz durch ständig aktuell geschulte Mitarbeiter und natürlich unserer langährigen Erfahrung im sogenannten E-Mobility-Bereich. Bei uns macht Ihr auf jeden Fall eine ausgiebige Probefahrt mit den verschiedenen Antriebskonzepten und einem Maximum an E-Bike Auswahl!
Und: Wir bieten Dir natürlich auch den kompetenten Service nach dem Kauf!

Das ist bei Umstieg aufs E-Bike zu beachten

Ob Pedelec, E-Bike oder S-Pedelec – die elektronischen Alternativen zum klassischen Fahrrad sind für viele Radfahrer äußerst attraktiv. Doch beim Kauf, bei der Benutzung und im Hinblick auf die Straßenverkehrsordnung sollten einige Dinge beachtet werden.

Beide Hände an den Lenker, den Motor durch leichten Knopfdruck aktivieren und das rechte Bein schwungvoll über den Sattel heben. Los geht’s mit der elektrischen Leichtigkeit auf dem Fahrrad – oder doch nicht? Wer vom normalen auf ein elektrisches Rad umsteigt, sollte ein paar Dinge beachten. Das gilt schon vor dem Kauf. Denn es gibt drei übergeordnete Möglichkeiten:
Das Pedelec, bei dem man selbst treten muss, unterstützt dabei bis 25 km/h. Es fährt auch schneller, dann schaltet sich der Motor aber automatisch ab.
Oder ein S-Pedelec, das als Kleinkraftrad bis zu 45 km/h elektrisch mithilft.
Dritte Alternative ist das E-Bike, ein Kleinkraftrad, das ohne Treten nur durch den Motor bis 20 km/h fahren kann.

Gerade im Pedelec-Bereich muss noch weiter differenziert werden. „Man muss sich klar werden, was man will: Ein sportliches Mountainbike, ein Trekking-Tourenrad für lange Strecken oder ein für die Stadt geeignetes Urban-Bike?“, zählt David Eisenberger vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) einige Möglichkeiten auf. Die Vielfalt ist groß und längst sind es nicht nur Senioren, die Pedelec fahren. Wie eine Umfrage der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zeigt, sind 39 Prozent der Befragten jünger als 60 Jahre. Für diese Personengruppe ist es vor allem wichtig, schnell zum Zielort zu gelangen, ohne zu schwitzen – zum Beispiel zur Arbeit.

Für alle Varianten aber gilt: „Wenn man vom klassischen Fahrrad auf eine Elektrovariante umsteigt, hat es Sinn, vor dem Kauf beim Händler Probe zu fahren“, so Felix Lindhorst vom Bundesinnungsverband für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk (BIV). Denn das Fahrverhalten beim Bremsen und in Kurven sei für Neulinge durchaus gewöhnungsbedürftig. Eine Auseinandersetzung mit dem Produkt hält auch Eisenberger für sinnvoll: „Solche Räder sind aufgrund des Gewichts von Motor und Akku bis zu 10 Kilogramm schwerer als normale Fahrräder. Daran muss man sich gewöhnen.“

Die Motoren sind entweder vorn in der Nabe (Frontmotor) oder beim Gepäckträger oder in der Hinternabe verbaut (Heckmotor). Mittelmotoren sind am Sattel- oder Unterrohr angebracht. Diese Variante empfiehlt Eisenberger, weil sich so die Balance ideal verteile und das beste Gewichtsverhältnis entstehe.
Die Motorunterstützung kann im ersten Moment überraschend ungewohnt sein: Je nach verwendetem Sensortyp und den Regelungskomponenten sei die Trittunterstützung mehr oder weniger gut dosierbar. „Besonders beim Anfahren oder unterstützten Fahren mit kleinen Geschwindigkeiten können andere Fahreigenschaften auftreten“, erklärt Christopher Gerhard von der BASt. Am Berg werden höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten erzielt und insgesamt verschiebe sich das Geschwindigkeitsprofil bei elektrischer Tretunterstützung leicht nach oben. „Man sollte beim Händler und dann in wenig belebten Bereichen üben und nicht gleich bei der Rush Hour durch Frankfurt fahren“, rät Eisenberger.

Wer auf ein Pedelec bis 25 km/h umsteigt, muss rechtlich nichts beachten. „Es wird wie ein Fahrrad eingestuft, so dass kein Führerschein, Nummernschild oder eine Pflichtversicherung benötigt werden“, sagt Gerhard. Auch die Regeln der Straßenverkehrsordnung sind die gleichen. Das Tunen, etwa um die Motorunterstützung auch jenseits von 25 km/h zu erweitern, ist verboten.
„Wer sein Pedelec frisiert, braucht auf jeden Fall die Betriebserlaubnis einer amtlich anerkannten technischen Prüfstelle“, sagt Karsten Linke, Experte für Kfz-Versicherung beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die Hürden dafür seien aber sehr hoch. Einfacher sei der Kauf eines handelsüblichen S-Pedelecs. Auch Lindhorst rät von der Manipulation ab: „Das ist ein Spiel mit dem Feuer. Denn die Bremsen, Fahrwerke und Rahmen der Räder sind dafür gar nicht ausgelegt. Stürze können tödlich ausgehen.“

E-Bikes und S-Pedelecs gelten als Kleinkrafträder. „Sie werden wie Mofas behandelt“, so Lindhorst. „Man darf sie mit einem Führerschein der Klasse M bewegen, man benötigt ein Versicherungskennzeichen und darf keine Fahrradwege benutzen.“ Eine Helmpflicht besteht für Pedelecs und E-Bikes nicht. „Für S-Pedelecs hingegen schon. Aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h fordert der Gesetzgeber verpflichtend einen Helm“, sagt Lindhorst. Eine Alterbeschränkung für Pedelecs gibt es nicht. Dagegen muss mindestens 15 Jahre alt sein, wer ein S-Pedelec oder E-Bike fahren will.

>> Quelle: n-tv.de , Diana Pfister, dpa <<

Pedelecs, E-Bikes oder S-Pedelecs? Der kleine Unterschied

Elektromobilität ist nicht nur bei Autos auf dem Vormarsch – auch Radfahrer können von elektrischer Unterstützung beim Treten profitieren. Kunden sollten jedoch die Unterschiede bei den Modellen kennen.

Elektrische Fahrräder liegen im Trend. Doch was unterscheidet ein Pedelec vom S-Pedelec? Und was ist dann eigentlich ein E-Bike? Der Überbegriff für alle Gattungen lautet Elektrofahrrad, informieren der Pressedienst Fahrrad (pd-f) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Der Volksmund sagt meistens E-Bike, meint dann aber in der Regel ein Pedelec (Pedal Electric Cycle). Sie haben einen Verkaufsanteil von circa 95 Prozent unter allen elektrischen Fahrrädern. Ein Elektromotor unterstützt hier den Radler nur beim Treten bis 25 km/h. Dafür ist weder ein Versicherungskennzeichen noch ein Helm nötig. Pedelecs dürfen auch auf dem Radweg fahren, denn rechtlich gelten sie als Fahrräder.

Das gilt für S-Pedelecs nicht. Sie gelten als Kleinkrafträder (L1e) und können je nach Modell durch einen stärkeren Motor bis zu 45 km/h beim Treten unterstützen. Erforderlich sind ein Führerschein der Klasse AM (M vor 2013), ein Helm sowie ein Versicherungskennzeichen. Wer sie fahren will, muss in der Regel mindestens 16 Jahre alt sein. Pilotprojekte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bilden bis Ende April 2018 eine Ausnahme für 15-Jährige, so der pd-f.

Ohne zu treten, lassen sich schließlich die eigentlichen E-Bikes mit einem Hebel oder Gasgriff fahren, in der Regel bis 20 km/h. Für diese Kleinkrafträder sind ein Versicherungskennzeichen und ein Führerschein der Klasse AM (M vor 2013) nötig. Andere Modelle fahren bis 25 und 45 km/h schnell, für sie gilt dann außerdem eine Helmpflicht. Es handelt sich insgesamt um eine besonders kleine Gruppe, die laut pd-f weniger als ein Prozent der elektrischen Fahrräder ausmacht.

Diese E-Bikes durften bislang nur dann auf Radwegen fahren, wenn das Schild „Mofa frei“ vorhanden war. Durch eine Novelle der Straßenverkehrsordnung gibt es für sie ab sofort ein eigenes Schild, das ein stilisiertes Fahrrad mit Ladekabel zeigt. Es lässt diese E-Bikes sowie E-Mopeds mit elektrischem Antrieb bis 25 km/h zu.

>> Quelle: n-tv.de , awi/dpa <<

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